Quantensprung durch CAD/CAM-Integration Xive und Interaction by Dentsply
CAD/CAM-Verfahren, also die computergestützte Integration von Designerstellung und Produktion, haben sich nach und nach in fast allen Branchen etabliert und als zentrales, nicht mehr wegzudenkendes Rationalisierungsinstrument bewährt. Auch in der restaurativen Zahnheilkunde können heute durch spezielle Techniken in Kombination mit den richtigen Materialien für jede klinische Situation maßgeschneiderte Lösungen realisiert werden.
Die Integration vormals getrennter Prozesse ermöglicht durch Vermeidung von Schnittstellen und unproduktiven Lagerzeiten eine effizientere Arbeitsweise. Diese führt in Verbindung mit der erzielbaren Präzision und der damit einhergehenden qualitativen Verbesserung der Versorgung zu einer Erhöhung der Patientenzufriedenheit und Akzeptanz der Rehabilitation.
Gerade wenn es um individuelle Problemlösungen und Prozesse geht, gibt es praktisch keine alternativen Technologien und die Stärken der CAD/CAM-Integration kommen voll zum Tragen. Die rasante technische Entwicklung macht inzwischen eine so perfekte Passung der Rekonstruktionen möglich, wie sie in den Anfängen vor über 15 Jahren kaum vorstellbar war. Deshalb werden CAD/CAM-Systeme auch im Bereich der Zahnmedizin zunehmend Standardtechnologie.
Am Beispiel eines Patientenfalls wird im Folgenden die interdisziplinäre Vorgehensweise bei einer implantatgetragenen Einzelzahnversorgung von der Planung bis zur digitalen Umsetzung gezeigt. Ziel war es hier, ein langfristig stabiles ästhetisches Ergebnis zu erreichen. Die prothetische Versorgung des Implantats erfolgte auf Basis eines individuellen Aufbaus (Xive-costum-abutments by Compartis, Degudent, Hanau, Deutschland) mit anschließender Herstellung einer keramischen Krone auf einem mittels CAD/CAM erstellten Zirkonkäppchens (Interaction-Keramik Sakura, Elephant Dental, Hoorn, Niederlande).